Regionaldirektion für die OVB Stefan Schauer

gesetzlich befugter gewerblicher Vermögensberater

Der Aufschwung hat schon begonnen!

Der Aufschwung hat schon begonnen!
 

Seit Anfang März 2009 erholen sich die Aktienmärkte stark, vieles spricht dafür, dass es dauerhaft sein wird.
Insbesondere in den Emerging Markets hat der Aufschwung schon begonnen, in Russland, China und Brasilien sind die Aktien seit Jahresanfang zwischen +30% und +48% gestiegen. Der österreichische ATX hat seit Jahresbeginn um +22% zugelegt.

Vielen fragen sich, wie ist das möglich? Immer wieder neue Horrornachrichten über schrumpfende Wirtschaft, Unternehmenspleiten und steigende Arbeitslosigkeit und dann steigende Aktienmärkte. Das hängt damit zusammen, dass Aktien im Allgemeinen der Wirtschaft vorauslaufen. Das typische Muster ist, dass die Aktien in der Mitte der Rezession ihr Tief erreichen und dann beginnen, stark zu steigen. War der Kursverfall so stark und steil wie seit Ende 2007, dann sind auch insbesondere die ersten Monate der Erholung besonders steil.

In der Weltwirtschaftskrise 1929-1933, erreichte der amerikanische Dow Jones Aktienindex sein Tief Mitte 1932 und verdoppelte sich innerhalb von 6 Monaten bis zum Ende 1932 wieder, obwohl die Unternehmensgewinne erst Ende 1932 ihr Tief erreichten.

Die Erholung der Aktienmärkte 1975 im Anschluss an den 1. Ölschock und nach dem Platzen der Internetblase gaben ein ähnliches Bild. Nach einem starken Kursverfall folgte ein außergewöhnlich gutes Aktienjahr.

Es ist menschlich verständlich, wenn Viele raten, mit dem Einstieg (oder Zukauf) von Aktien(fonds) zu warten, bis sich die wirtschaftliche Situation weiter aufhellt. Allein die Erfahrung aus ähnlichen Fällen in der Vergangenheit lehrt uns, dass man dabei in wenigen Monaten ca. die Hälfte der anschließenden mehrjährigen Erholung an den Aktienmärkten versäumen kann. Denn zuerst sind die Kursanstiege steil und verflachen dann immer mehr bis zum Erreichen eines neuen Hochs in einem mehrjährigen Wirtschaftszyklus.

Daher spricht vieles dafür, zumindest mit einem Teil seiner geplanten Aktienanlage nicht mehr zuzuwarten.